Stationen der Erarbeitung von Prüfungsfragen

Sachverständige und Arbeitsgruppen

Die Erstellung der Prüfungsfragen und der Gegenstandskataloge, auf die sich diese Fragen beziehen, erfolgt am IMPP unter maßgeblicher Mitwirkung von Sachverständigen, die Hochschullehrer oder Praktiker mit Lehrerfahrung sind. Die Sachverständigen kommen aus der gesamten Bundesrepublik und werden auf Vorschlag von wissenschaftlichen Fachgesellschaften oder Dekanaten auf Zeit ernannt. Bei ihrer Berufung wird ein wissenschaftlicher Beirat gehört. Im Bereich der Medizin wirken etwa 150, in der Pharmazie etwa 20 und in der Psychotherapie 10 Sachverständige in fachspezifischen und auch fächerübergreifenden Arbeitsgruppen. In diesen Gruppen werden die Prüfungsfragen im Rahmen eines aufwendigen Erstellungs- und Revisionszyklus erarbeitet.

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Zusammenstellung der Prüfungen

Rahmenbedingungen

Die Gestaltung der Fragenauswahlen für die schriftlichen Prüfungen richtet sich nach den Vorgaben der Approbationsordnung für Ärzte (ÄAppO) bzw. der für Apotheker (AAppO) sowie des Psychotherapeutengesetzes. Dies betrifft sowohl den inhaltlichen Umfang, der durch "Stofflisten" (auf die sich wiederum die Gegenstandskataloge beziehen) abgesteckt wird, als auch die Fragenzahlen für einzelne Fächer oder Fachgebiete. Die Bestimmungen unterscheiden sich je nach Studienfach und -abschnitt. Sofern keine fachbezogenen Fragenquoten fixiert sind, besteht die Möglichkeit, die Fragenzahl einzelner Fächer von Termin zu Termin zu variieren. Damit kann unerwünschten Prüfungsvorbereitungsstrategien ("Abwahl" bestimmter Gebiete) in gewissem Umfang entgegengewirkt werden.

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